Unsere Instrumente / Methoden

Auf welcher Wissensbasis beruht unsere Arbeit?

Finanzwirtschaftliche Expertise

Im Rahmen der intensiven Auseinandersetzung mit den erfolgskritischen Faktoren der Unternehmens-Außen- und Innenwelt benutzen wir etablierte Instrumente der betriebswirtschaftlichen Analyse:

  • Gap-Analyse
  • SWOT-Analyse
  • Cash-Flow-Analyse
  • BWA als Analyseinstrument
  • Verschuldungskapazität

Systemische Betrachtungsweise

Im häufig konfliktbeladenen Umfeld „Kapital“ und „Kredit“ mit seinen heterogenen, unübersichtlichen Interessen und Entscheidungsprozessen lassen sich tragfähige Lösungen oft nur finden, wenn neben der Analyse von Zahlen und Fakten und ihrer Aufbereitung eine Betrachtung der handelnden Personen, ihrer Beziehungen und der Zusammenhänge ihrer sozialen Einheiten Berücksichtigung findet.

Integrität, Reflexions- und Konfliktfähigkeit sind hier genauso gefragt wie Integrations- und Moderationsfähigkeit.

Transformation

Das Ausmaß und das Tempo des Wandels in der Welt nehmen zu, und so verändern sich auch Unternehmen immer schneller und tiefgreifender. Die proaktive und frühzeitige Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellungen und Veränderungsbedarfen erfordern eine das jeweilige Unternehmen nicht überfordernde Gestaltung der geeigneten Transformationsprozesse.

Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung ist ein Vorgehenskonzept, um geplanten sozialen Wandel in Organisationen umzusetzen. Organisationsentwicklung wird sehr allgemein definiert als langfristiges Interventionsprogramm, das soziale Prozesse von Organisationen unter Verwendung von Prinzipien und Praktiken der Verhaltenswissenschaften mit dem Ziel betrachtet, Verhaltens- und Einstellungsänderungen herbeizuführen, die zu gesteigerter organisationeller Effektivität führen.

  • Organisationsentwicklung ist ein breit angelegter, andauernder, mittel- bis langfristiger Ansatz.
  • Organisationsentwicklung basiert auf Erkenntnissen und Methoden der Verhaltenswissenschaften.
  • Organisationsentwicklung ist prozessorientiert.
  • Organisationsentwicklung ist partizipativ.

Die Organisationsentwicklung ist an ein humanistisches Menschenbild gebunden. So geht das Konzept vom Menschenbild der von Douglas McGregor entwickelten X-Y-Theorie aus. Nach der Y-Theorie will sich der Mensch von Natur aus verwirklichen und entfalten, strebt danach seinen Neigungen und Interessen nachzukommen, zeigt Engagement und Initiative und sucht Verantwortung.

Die besten Realisierungschancen und die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit haben Methoden, welche unter Einbeziehung der Wünsche und Hoffnungen der Beteiligten und Betroffenen durchgeführt werden.

Gegenstand der Veränderungen im Zuge der Organisationsentwicklung sind nicht nur technische und organisatorische Strukturen und Abläufe, sondern auch zwischenmenschliche Kommunikations- und Verhaltensmuster sowie die in der Organisation herrschenden Normen, Werte und Machtkonstellationen.

Bei allen Veränderungen werden dabei gleichwertig die „menschliche Befriedigung“ und „optimale Aufgabenerfüllung“ angestrebt. Dabei festgestellte Probleme bei einzelnen Subsystemen, Gruppen oder Personen werden nicht isoliert betrachtet, sondern immer auf Zusammenhänge mit der organisatorischen und gesellschaftlichen Umwelt untersucht und behandelt.

Organisationsaufstellungen

Organisationsaufstellung nutzt die räumliche Veranschaulichung von (inneren) Beziehungsbildern personaler System-Einheiten. Fokussiert wird dabei auf bedeutsame Konstellationen (von Organisationseinheiten untereinander, von Mitarbeitern zueinander, von Mitarbeitern zur jeweiligen Leitung wie auch von Mitarbeitern zu Externen – „Customer-Relations“) sowie auf Funktionalität, bzw. Dysfunktionalität jeweiliger Bezüge.

Ausgehend von der gruppendynamischen Annahme, dass innerhalb einer sozialen Gruppe (wie Familie, Team, etc.) unterschiedliche rangdynamische Positionen zur Verfügung stehen, die einzelnen Positionen aufeinander abgestimmt und auf eine gemeinsame Aufgabe ausgerichtet agieren möchten, wurde dieses Konzept vorerst zur Arbeit mit Familien übernommen, entsprechend modifiziert (Ordnung) und weiter entwickelt (Ausgleich, Zugehörigkeit). Später übertrugen Gunthard Weber und Klaus Grochowiak (1998/1999) wesentliche Erkenntnisse aus diesem systemischen Ansatz auf Organisationen – prägten damit die Klasse der Organisationsaufstellung.

Sofern eine relevante System-Einheit der jeweiligen Organisation nicht ausbalanciert ist und sich vielmehr  mit sich selbst, als mit Ziel und Erreichung beschäftigt zu sein scheint, nicht rund läuft, das Team sich also selbst im Wege steht, so können bei „Organisationsaufstellung“ seine (offensichtlich verdeckten) Anordnungen und Ausrichtungen von außen betrachtet und (aus einer anderen Perspektive) nachvollzogen werden. Daraus kann später innerhalb des Teams ein Paradigmenwechsel resultieren.

Transaktionsanalyse (TA)

Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine psychologische Theorie. Die Transaktionsanalyse wurde Mitte des 20. Jahrhunderts vom amerikanischen Psychiater Eric Berne (1910–1970) begründet, und sie wird bis heute weiterentwickelt. Die Transaktionsanalyse hat das Ziel, klare psychologische Konzepte zur Verfügung zu stellen, mit denen Menschen und Unternehmen ihre erlebte Wirklichkeit reflektieren, analysieren und verändern können.

Mit den theoretischen Modellen können sowohl Individuen wie auch Organisationen Möglichkeiten die Realitätswahrnehmung, und Interaktionen zu reflektieren und zu gestalten. Die TA stellt dazu eine Theorie der Persönlichkeit und eine Beschreibung kommunikativer Abläufe in unterschiedlichen Kontexten zur Verfügung und bietet Modelle zum Beobachten, Beschreiben, Verstehen und Verändern bzw. Entwickeln der Persönlichkeit und der Beziehungen zwischen Individuen und sozialen Systemen. Sie umfasst damit Konzepte zur Persönlichkeitsanalyse, zur Beziehungsanalyse, zur Gruppendynamik und Gruppenanalyse und zur Analyse und Steuerung von sozialen Systemen sowie Methoden der Einflussnahme auf die Gestaltung von als sinnvoll erachteter Veränderungen im interaktiven Bereich.

Zielvorstellung der Transaktionsanalyse ist eine integrierte, autonome Persönlichkeit mit der Fähigkeit, sich in einem sozialen Gefüge selbstbewusst, respektvoll, achtsam, rücksichtsvoll und beitragend zu bewegen. Transaktionsanalytiker/innen sollen mit ihren Klienten im Bewusstsein der Gleichwürdigkeit und Gleichwertigkeit kooperieren, um gemeinsam Leben freudevoll zu gestalten. Dazu verabschieden die Ethik-Komitees der internationalen TA-Gesellschaften verpflichtende ethische Prinzipien, die auch Bestandteil der Aus- und Weiterbildung in Transaktionsanalyse sind.

Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP)

Neuro-Linguistisches Programmieren beschäftigt sich mit der subjektiven Wahrnehmung von Menschen

Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und den Alltag erleben. Je nachdem, wie wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, fühlen und diese Gefühle bewerten, kann ein und dieselbe Situation als angenehm und wohltuend oder als schwierig und belastend erlebt werden. In diesem Sinne erschafft jeder einzelne Mensch seine eigene und einzigartige Realität.

Neuro-Linguistisches Programmieren, kurz: NLP, beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst hervorbringen. Mit anderen Worten: NLP widmet sich dem Studium der menschlichen Subjektivität.

NLP handelt von Sprache und Kommunikation

Unser Alltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation – ganz gleich, womit wir beruflich oder privat unsere Zeit verbringen. Neben der Sprache gehören auch Mimik, Gestik, Tonfall und sogar Schweigen zu unseren Kommunikationsformen. Das bedeutet: Wir können nicht nicht kommunizieren. Was auch immer wir sagen oder tun, wie auch immer wir uns verhalten – wir senden permanent Botschaften an unsere Mitmenschen.

Neuro-Linguistisches Programmieren geht der Frage nach, wie Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflussen. Was sagen unsere Kommunikationsmuster über uns selbst aus und wie werden wir damit von anderen wahrgenommen? Neuro-Linguistisches Programmieren hilft, Kommunikationsprozesse besser zu verstehen, und trägt dazu bei, dass Kommunikation gelingt.

NLP eröffnet Zugänge zu außergewöhnlichen Fähigkeiten und Leistungen

„Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar“, so lautet eine der Vorannahmen des NLP. Die Vermittlung bzw. Aneignung von Strategien, wie Menschen mit besonderen Begabungen oder Fähigkeiten ihre Leistungen erreichen, nennen wir im NLP „Modellieren“. Die Fähigkeit zum Modellieren ist der Schlüssel zur Kompetenz. Sie ermöglicht effizienteres Lernen und lässt sich in unterschiedlichsten Bereichen anwenden: Psychotherapie, Pädagogik, Wirtschaft, Gesundheit, Sport oder in kreativen Prozessen.

Wingwave

Wingwave® ist eine effektive, kurzzeitorientierte Methode. Basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Gehirn- und Gedächtnisforschung wird mit dieser Methode genau dort angesetzt, wo Ihr Problem entsteht – im Gehirn! Panikattacken, Burnout, Stress, Flugangst sowie diverse weitere Ängste entstehen aufgrund unverarbeiteter Erlebnisse und wiederkehrender Auslöser. Wingwave setzt nun genau dort an, wo das Problem entsteht und sich festsetzt.

Anwendungsmethode

Das Wingwave-Verfahren wird dann erfolgreich eingesetzt, wenn der Auslöser für die Ängste genau lokalisiert wurde. Die Ängste können wir mit Hilfe kinesiologischer Tests sehr gut lokalisieren.

Wingwave ist geeignet, um

  • unangenehme, stressauslösende Erlebnisse in der Vergangenheit, die zu limbischen Blockaden geworden sind und die  jetzt immer noch belasten, zu „neutralisieren“.
  • bei Problemstellungen jeder Art, die Blickrichtung und mentale Energie auf mögliche 
Lösungen zu richten.
  • störende Verhaltensweisen, die bei Menschen automatisch ablaufen und sie immer wieder 
blockieren, durch gewünschte, zweckdienlichere Verhaltensweisen zu ersetzen.
  • Menschen zielgerichtet auf schwierige Situationen und konkrete große Herausforderungen in 
der Zukunft vorzubereiten, damit der Einzelne alle seine Stärken zur Verfügung hat.

Prozess- und embodimentfokussierte Psychologie (PEP)

PEP ist eine hochwirksame Selbsthilfetechnik, die von dem Arzt und Psychiater Dr. Michael Bohne entwickelt wurde. Bei der Methode wird an 16 Körperpunkten des Menschen „geklopft“.

PEP hat zwar eher den Charakter einer Zusatztechnik und stellt keine vollständige Behandlungsmethode dar, sie wird lediglich als Technik zur Veränderung dysfunktionaler Emotionen, Kognitionen und Beziehungsmuster eingesetzt.

Anwendungsmethode

PEP besteht aus drei höchst wirksamen Teilen:

  • Unbewusste Blockaden aufspüren und lösen
  • Selbstwertgefühl steigern
  • Humor integrieren

Anwendungsgebiete

  • Reduktion und Lösung von emotionalen und gedanklichen Blockaden und Belastungen.
  • Reduktion und Lösung von persönlich einschränkenden Überzeugungen
.
  • Reduktion und Lösung allgemeiner Stressprobleme.